Vegane Schokolade: Erkennungs-Merkmale & Kauftipps

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Bitte nicht schon wieder Milchpulver! :/
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  • Beitrag zuletzt geändert am:5. Juni 2026
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Vielleicht kennst du das: Du bist bei deinen Eltern auf Besuch und hast plötzlich das Verlangen nach Süßem. Schoko-Alarm! Am besten eine ordentliche Tafel Schokolade. Ein Schokoriegel oder zumindest Kekse mit Schokoüberzug würden aber auch schon reichen! 😉

Du gehst zur allseits bekannten Süßigkeiten-Lade, blickst gespannt hinein und kurze Zeit später die Enttäuschung: Keine vegane Schokolade dabei! Hektisch liest du die Zutatenlisten wieder und wieder durch – doch es wird nicht besser, Schoko und anderer Süßkram sind nicht vegan!

Zugegeben: In so einer Situation hilft wohl nur eiserner Verzicht oder eben der Weg zum Supermarkt. Doch warte! Eine Notlösung fällt mir noch ein: Vielleicht befindet sich bei den Kochutensilien eine Zartbitterschokolade – besser als nichts! 😉

Aber ist diese überhaupt vegan?! Und ab wann ist Schokolade eigentlich vegan? Nachfolgend ein paar Antwortversuche und weitere Tipps rund um vegane Schokolade!

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Wann ist Schokolade vegan?

Kurz gesagt sollte man beim Schoko-Kauf – wie auch bei anderen Produkten – tierische Stoffe meiden.

Tierische Stoffe meiden mithilfe von Siegel

Die Hauptzutat von Schokolade sind Kakaobohnen – ein rein pflanzlicher Inhaltsstoff [vgl. 17, 18]. Diese werden im Zuge der Schokolade-Herstellung weiterverarbeitet, z. B. in Kakaopulver und Kakaobutter, wobei sich der Begriff „Butter“ hier nicht auf tierische Fette bezieht [vgl. 19, 17].

Neben weiteren veganen Inhaltsstoffen wie z. B. Zucker, können jedoch auch tierische Stoffe zugesetzt werden, wie etwa [vgl. 2, 3]:

  • Kuhmilch
  • Butterreinfett
  • Schellack (E 904, von Lackschildläusen)
  • Honig

Einige der tierischen Inhaltsstoffe können wiederum in verschiedenen Formen und Bezeichnungen auftreten, zum Beispiel als:

  • Milchpulver
  • Magermilchpulver
  • Molkepulver
  • Süssmolkenpulver
  • Vollmilchpulver
  • Laktose
  • Honigpulver

Auch sogenannte Verarbeitungs-Hilfsstoffe im Produktionsprozess sollten nicht tierischen Ursprungs sein (Beispiel: Fischblasen zur Klärung von Wein) [vgl. 14, 8].

Weitere Probleme sind, dass manchen Inhaltsstoffe gar nicht in den Inhaltslisten angegeben werden müssen oder bei manchen unklar ist, ob der Stoff tierisch oder vegan ist (z. B. Lecithin) [vgl. 12, 13, 20].

Nach meinen Recherchen ist eine Schokolade also dann vegan, wenn dieser keine tierischen Stoffe zugesetzt wurden (Ausnahme: „Spuren“, siehe unten) und im Herstellungsprozess der Schokolade auch keine tierischen Hilfsstoffe verwendet wurden. Am einfachsten und sichersten funktioniert die Vegan-Prüfung für dich, wenn du auf unabhängige Siegel wie das V-Label oder die Veganblume achtest [vgl. 7].

Neben V-Label & Co findet man auf vielen (Schokolade-)Produkten auch die herstellereigenen Vegan-Kennzeichnungen. Hier ist dann beispielsweise „Vegan“ mit einem Schriftzug oder eine Grafik mit Schriftzug abgebildet.

Ich persönlich vertraue grundsätzlich auch auf derartige Hersteller-Kennzeichnungen, da die vegane Lebensweise für mich im Alltag auch praktisch umsetzbar sein muss bzw. nicht über ein gewisses Maß an Komplexität hinauswachsen sollte [siehe dazu auch die Vegan-Definition der Vegan Society, 10].

Aber noch sicherer und transparenter sind normalerweise standardisierte, externe Siegel wie das V-Label, da es sich hierbei kurz gesagt um professionelle, unabhängige Prüfstellen handelt. So werden beim V-Label z. B. auch nicht-deklarationspflichtige Stoffe und Hilfsstoffe garantiert geprüft und Tierversuche definitiv ausgeschlossen [vgl. 21, 20, 22].

Kurz gesagt: Beides ist (für mich) ok, aber wenn ich die Wahl habe greife ich auch eher zu Produkten mit V-Label & Co.

Ist die Verpackung dann auch garantiert vegan?

Nein, auch die Verpackung kann tierische Stoffe enthalten (z. B. Klebstoffe), wird jedoch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikel noch nicht vom V-Label geprüft [vgl. 12, Stand: 15.05.2026].

Meiner Meinung nach ist dieser Aspekt zumindest aktuell vernachlässigbar, da laut der vielzitierten Definition (der Vegan Society) von Veganismus eine vegane Lebensweise wie erwähnt auch praktisch möglich bzw. umsetzbar sein muss [10].

Und wenn die Hürden quasi unüberwindbar werden, ist das für die allermeisten Menschen eben nicht praktisch umsetzbar bzw. auch für die Tiere nicht zielführend.

Aber voraussichtlich gibt es auch in diesem Punkt künftig Besserung, denn vermutlich wird in Zukunft auch die Verpackung von Prüfstellen wie dem V-Label auf die Vegan-Tauglichkeit überprüft [vgl. 12].

Plan B: Zutatenliste studieren (einfach & schnell)

Solltest du keinerlei Vegan-Kennzeichnung auf der Schokolade finden und trotz dem oben beschriebenen Restrisiko nicht auf die Schokolade verzichten wollen, hilft dir die Zutatenliste bzw. die dort angeführten (tierischen) Inhaltsstoffe weiter.

Praktisch beim Vegan-Check:

(Wichtige) Allergene Inhaltsstoffe – wie etwa Milchpulver – müssen von Hersteller in vielen Ländern in den Zutatenlisten optisch hervorgehoben werden (z. B. mithilfe von GROSSBUCHSTABEN oder in Fettdruck). Dies gilt beispielsweise in Österreich und Deutschland aufgrund einer EU-Verordnung, welche die Kennzeichnung und Hervorhebung diverser Allergene vorschreibt [vgl. 25, 26].

Nicht-vegane Schoko erkennst du also in vielen Fällen sehr schnell anhand von optisch hervorgehobenen Allergenen in der Zutatenliste (z. B. Milch).

Aber Vorsicht: Andere tierische Stoffe wie etwa Honig oder Gelatine müssen NICHT zwingend hervorgehoben werden, da sie in der kennzeichnungspflichtigen Allergenliste (ANHANG II der EU-Verordnung 1169/2011) nicht enthalten sind (Stand: 24.05.2026; gilt innerhalb der EU). [25, 26 (Artikel 21+ANHANG II)]

Die schnelle Sichtung der Allergene hilft dir aber dennoch, da du so nicht ewig die Zutatenliste studieren musst, nur um irgendwann herauszufinden, dass doch Milchpulver drinnen ist.

Spuren von…“ und trotzdem vegan?

Im Rahmen der Schoko-Produktion kann es theoretisch vorkommen, dass minimale Mengen an Fremdstoffen in die vegane Schokolade gelangen – z. B. aufgrund der Produktion verschiedener Lebensmittel (z. B. vegane + tierische) an einem Ort (Stichwort: Kreuzkontamination).

Daher finden sich auf manchen Verpackungen Hinweise wie: „Kann Spuren von Milch enthalten.“ [vgl. 9, unteres Foto].

Dennoch ist Konsum von Lebensmitteln mit „Spuren“ ethisch vertretbar und vegan. Begründet wird dies laut meiner Recherche u. a. damit, dass Fremdstoffe nicht absichtlich/vorsätzlich beigemengt werden und auch keine zusätzliche Ausbeutung von Tieren stattfindet (keine extra Beschaffung von Milch & Co) [vgl. 10, 16, 9].

Hersteller*innen wollen sich mit Spuren-Angaben beispielsweise auch vor Klagen von Allergiker*innen schützen [vgl. 9, 15].

Auch bei V-Label zertifizierter Schoko kann ein Spuren-Hinweis vorhanden sein [vgl. 23].

Ist Zartbitter-Schokolade vegan?

Im Zuge meiner Recherche bin ich auf eine Quelle gestoßen, die erwähnt, dass dunkle Schokolade ab einem Kakaoanteil von 70% in der Regel vegan ist. Darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen, denn auch bei derartigen Anteilen kann einer Zartbitterschokolade Milch bzw. Milchpulver beigemengt werden [vgl. 1, 2].

Das kann ich auch persönlich bestätigen, denn bei einem kurzen Test im Supermarkt habe ich nicht-vegane Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70% gefunden (siehe Bilder). Je höher der Kakaoanteil, desto wahrscheinlicher ist es jedoch vermutlich, vegane Schokolade vorzufinden.

Nicht jede dunkle Schokolade ist automatisch vegan.

So oder so: In jedem Fall lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste bzw. der Kauf von dunkler Schokolade mit einem Vegan-Label (siehe oben).

Ist weiße Schokolade vegan?

Auch weiße Schokolade ist nicht automatisch vegan, denn auch hier können wie bei anderen Sorten tierische Stoffe enthalten sein (z. B. Milchpulver).

Vielleicht denkst du dir jetzt, dass in weißer Schokolade Kuhmilch enthalten sein muss, weil sie wie Kuhmilch weiß bzw. hell ist.

Dem ist aber nicht so, denn auch weiße Schokolade kann rein pflanzlich – also vegan – hergestellt werden: z. B. aus Kakaobutter, Cashewmus, Vanille und Puderzucker [vgl. 4].

Laut dm sei sogar die „ursprüngliche Rezeptur“ von weißer Schokolade vegan und die weiße Färbung sei auf den Verzicht von Kakaopulver in der Herstellung zurückzuführen [6].

Ist vegane Schokolade laktosefrei?

Grundsätzlich kann man sagen, dass vegane Schokolade laktosefrei, also ohne Milchzucker, hergestellt wird. Denn warum sollte sie vegan sein, wenn dort Stoffe tierischer Milch enthalten sind?! [vgl. 8] (Ausnahme: mögliche „Spuren“, siehe oben)

Mir ist jedoch vor einiger Zeit ein Video untergekommen, dass sich mit der künstlichen Herstellung von „echten“ Milchproteinen – für die Produktion von veganem Käse – auseinandersetzt. Dieser Käse würde dann genauso schmecken wie „echter“, tierischer Käse und das Milchprotein wäre genau das gleiche Milchprotein wie eben in Kuhmilch (bioident) [5].

Daher meine persönliche Vermutung, dass künftig auch künstliche bzw. vegane Laktose hergestellt werden könnte und somit auch den Weg in die Schokolade finden könnte. Eine derartige Schokolade wäre dann nach meinem Verständnis gleichzeitig vegan UND laktosehältig. Verkehrte Welt! 😀

Aber aktuell würde ich vermuten, dass vegane Schokolade immer – oder zumindest in den allermeisten Fällen – laktosefrei ist (Ausnahme: mögliche „Spuren“, siehe oben). Ein Blick auf die Zutatenliste schadet aber nie – prüfe also bitte auch selbst, ob die jeweilige Schokolade laktosefrei ist! (z. B. Allergiker*innen).

Welche vegane Schokolade wo kaufen?

Mittlerweile gibt es in fast jedem Supermarkt auch vegane Schokolade.

Ist mal nicht so viel Auswahl verfügbar, gibt es oft „Notlösungen“ wie etwa Manner Waffeln, Oreo Kekse oder Zartbitter- bzw. Kochschokolade (bitte prüfe das jeweilige Produkt, siehe oben).

Häufig kaufe ich vegane Schoko etwa beim Drogeriemarkt „dm“ im Geschäft vor Ort – die Auswahl ist gut und dort gibt es auch viele vegane Schokoriegel! Auch „Müller“ ist nicht schlecht aufgestellt – um die Weihnachtszeit gibt es hier immer diese mega leckeren Lebkuchen der Marke „weiss“ mit dem Fairtrade-Siegel.

Generell finde ich es wichtig, bei der Schokolade möglichst fair gehandelte und ökologisch sinnvolle, hochwertige Produkte (z. B. in Bio-Qualität) zu kaufen.

Die Kakao-Bauern sollen schließlich auch gut davon leben können [vgl. 19] und im Endeffekt hast du hiermit – meiner Erfahrung nach – meistens ein sehr leckeres Produkt am Gaumen!

Kurz gesagt: Fair gehandelte Bio-Schokolade ist eine nachhaltige/vorteilhafte Wahl in vielerlei Hinsicht.

Derartige Wohlfühl-Schokoladen kaufe ich auch gerne in Bioläden, Reformhäusern oder im „Weltladen“ – hier findest du jede Menge leckere, hochwertige Schokolade!

Ansonsten gibt es auch spezialisierte, rein vegane Onlineshops wie etwa vegane-schoki.de oder Onlineshops, die neben der Kuh-Milch-Schokolade auch vegane Schoklade anbieten.

Zotter etwa bietet eine große Auswahl an kleineren, ausgefallenen Schokotafeln, welche ich schon mehrmals testen konnte und weiterempfehlen würde (siehe Fotos oben). Geschmacklich überzeugend und fair gehandelt.

Die beste vegane Schokolade

In den letzten Jahren ist das Angebot an veganer Schokolade meinem Empfinden nach deutlich gewachsen. Es gibt immer wieder neue Marken, Geschmacksrichtungen und Formen. Daher ist es auch recht schwierig den Überblick zu behalten.

Wenn ich aber zurückblicke und mich für ein Highlight entscheiden müsste, wäre es der Bio Haselnuss Schokoriegel von vegó – mein Alltime-Favorit!

Der vegó-Riegel verfügt über Zutaten in Bio-Qualität, über das Fairtrade-Siegel und ist meiner Meinung nach einfach nur mega-lecker. Er ist vergleichsweise schon lange am Markt erhältlich und ich kaufe ihn meistens vor Ort bei dm ein.

Bei Instagram habe ich euch gefragt, was eure liebste vegane Schoko ist. Folgendes ist dabei rausgekommen:

Antwort 2

Bild 2 von 10

Danke für eure Tipps! Vegó wurde hier auch genannt, ich bin also nicht der einige Fan 😉

Wenn man möglichst wenig Zucker konsumieren möchte, ist dieser Riegel jedoch nicht die allerbeste Wahl.

Vegane Schokolade mit wenig Zucker

Vegane Schoko mit wenig Zucker (stattdessen jedoch mit Zuckerersatzstoffen/Süßungsmitteln), welche ich bereits testen konnte und empfehlen würde:

  • yfood-Riegel, Variante Raspberry & Chocolate (lecker zart-schokoladig/fruchtig-knusprig, , viel Protein, Achtung: viele zugesetzte Mikronährstoffe (z. B. Vitamine))
  • Barebells-Riegel, Variante Vegan Chocolate Dough (leckere Knusper-Schoko/stabile Füllung, viel Protein)
  • dm-Sportness-Riegel, Variante Banana-Bread & Chocolate-Chip (günstig, knusprig, lecker, viel Protein)

(Leider verfügen diese Riegel über kein Bio- und Fairtrade-Siegel – vielleicht hast du eine Empfehlung via Kommentar!)

Ich esse immer wieder mal derartige Schokoriegel mit wenig Zuckergehalt. Denn zu viel zugesetzter Zucker ist für mich persönlich nicht ideal, und ich denke, wir alle haben schon oft genug gehört wie negativ sich hohe, regelmäßig konsumierte Mengen an isoliertem bzw. zugesetztem Zucker auf die Gesundheit auswirken können (im Gegensatz zu natürlich vorkommendem Zucker in Obst und Gemüse) [vgl. 24]. Aber das musst du natürlich für dich selbst entscheiden und dieser Artikel soll auch keine Gesundheitsberatung sein.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass man auch den (maßlosen) Konsum von Zuckerersatzstoffen/Süßstoffen etc. vermutlich nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, denn auch diese können sich eventuell negativ auf deine Gesundheit auswirken (z. B. gegebenenfalls abführend bei „übermäßigem Verzehr“ [siehe Bild, vgl. auch 11].

Informiere dich also über mögliche Risiken und schau dir z. B. das Video „MAI THINK X – Die Show, Süßstoffe: Gesund oder gefährlich?“ an – ich finde es ist eine gute Informationsquelle zu diesem Thema.

Generell achte ich darauf nicht zu viel Schokolade und Süßkram zu essen – egal ob mit zugesetztem Zucker oder mit Zucker-Ersatzstoffen. Mal ist es jedoch mehr, mal weniger.

Insgesamt betrachtet ist mein Konsum wohl ein bunter Mix. Und zwar aus veganer Schoko mit wenig bzw. viel zugesetztem Zucker und Schoko mit Zucker-Ersatzstoffen.

Fazit

Vegane Schokolade erkennst du am einfachsten und sichersten wenn du auf der Verpackung nach einem (unabhängigen) Vegan-Label Ausschau hältst (z. B. V-Label). Findest du keine Vegan-Kennzeichnung, kannst du dich der Zutatenliste widmen.

Bei dieser solltest du nach tierischen Stoffen wie Milchpulver oder Honig Ausschau halten – diese Stoffe sind nicht vegan und daher auch die Schokolade nicht. Dunkle und weiße Schokolade sind dabei keine Ausnahmen und können ebenfalls tierische Stoffe enthalten.

Allergene Stoffe wie etwa Milch sind vielerorts optisch hervorgehoben (z. B. innerhalb der EU) und die Schokolade daher schnell aussortiert.

Vegane Schokolade ist normalerweise auch laktosefrei (Ausnahme: mögliche „Spuren“), doch versichere dich bitte selbst bei der Verpackung bzw. beim Hersteller (z. B. Allergiker*innen). Vielleicht ist künstliche, vegane Laktose künftig ebenfalls ein Thema!?

Wenn auf der Verpackung die Rede von möglichen „Milch-Spuren“ oder ähnlichem ist, dann ist die Schokolade trotzdem vegan im Sinne einer ethischen Bewertung – vorausgesetzt die Schoko ist laut Rezeptur vegan. (beachte bitte individuelle gesundheitliche Bedürfnisse/Gefahren!)

Erhältlich ist vegane Schokolade mittlerweile fast überall – du findest sie etwa in regulären Supermärkten, in Drogeriemärkten, in Bioläden, in Reformhäusern und natürlich auch online. Ans Herz legen möchte ich dir vor allem hochwertige, fair gehandelte vegane Schoko in Bio-Qualität. Diese ist sowohl für dich als auch für die Umwelt und Produzent*innen von Vorteil.

PS: Vegane Schokoriegel, Haferriegel, Nußriegel etc. eigenen sich perfekt als Notfallnahrung für unterwegs! Ich habe in meinem Rucksack fast immer den ein oder anderen Riegel eingepackt. So bist du dann auch für deinen nächsten Besuch bei deinen Eltern bestens gewappnet! 😉

Quellen & Links

Hier findest du alle Quellen, die im Artikel aufgelistet wurden:

Literatur

[1]: C. Schinharl (2015):Vegan Basics. Alles, was man braucht, um ohne tierische Produkte gut zu kochen. S. 126, 1. Auflage, Gräfe und Unzer Verlag.

[2]: Michael Koch (2014): Echt vegan kochen. Über 125 kreative Rezepte von Michael Koch. S. 11, 2. Auflage,Verlag Zabert Sandmann.

[3]: Tierisches Produkt – Wikipedia, o. D.. https://de.wikipedia.org/wiki/Tierisches_Produkt (abgerufen am 15.05.2026)

[4]: Bulk, Alexander et al. (2015): Vegan lecker lecker! 2, neue Ideen der veganen Küche. S. 120, 1. Auflage, compassion media.

[5]: Die Essens-Revolution, über die (fast) keiner redet – YouTube, 01.09.2024. https://www.youtube.com/watch?v=xQzEmVLbuDs (abgerufen am 08.10.2024)

[6]:Vegane Schokolade: Naschen mit gutem Gewissen – dm, o. D.. https://www.dm.at/nachhaltig-leben/vegane-produkte/vegane-schokolade-1014672 (abgerufen am 15.05.2026)

[7]: Vegetarische und vegane Lebensmittel erkennen: Worauf muss ich achten? – Verbraucherzentrale, 06.03.2026. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/vegetarische-und-vegane-lebensmittel-erkennen-worauf-muss-ich-achten-68457 (abgerufen am 15.05.2026)

[8]: Leitsätze für vegane und vegetarische Lebensmittel mit Ähnlichkeit zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs – Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, 10.09.2024, S. 3. https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/Lebensmittel-Kennzeichnung/LeitsaetzevegetrarischeveganeLebensmittel.pdf?__blob=publicationFile&v=10 (abgerufen am 15.05.2026)

[9]: Position Vegane Gesellschaft Österreich & European Vegetarian Union, Hinweise auf mögliche Spuren tierischer Allergene in veganen Lebensmitteln, 30.05.2017. https://www.vegan.at/sites/default/files/positionspapier_vgoe_-_hinweise_auf_spuren_von_allergenen_an_veganen_produkten.pdf (abgerufen am 13.03.2026)

[10]: Definition of veganism – The Vegan Society, o. D.. https://www.vegansociety.com/go-vegan/definition-veganism (abgerufen am 13.03.2026)

[11]: Süßstoffe: Gesund oder gefährlich? – ZDFneo, 08.03.2026. https://www.zdf.de/play/shows/mai-think-x-die-show-102/maithink-x-suessstoffe-100 (abgerufen am 13.03.2026)

[12]: Häufige Fragen zum V-Label – V-Label, o. D.. https://www.v-label.com/de/faqs/ (abgerufen am 15.05.2026)

[13]: Vegane Schokolade: Wissenswertes, Tipps und Rezepte – EHL Insights, 23.11.2023. https://hospitalityinsights.ehl.edu/de/vegane-schokolade (abgerufen am 04.04.2026)

[14]: Die Top 5 der versteckten tierischen Stoffe in Lebensmitteln – Vegane Gesellschaft Österreich, 17.01.2018. https://www.vegan.at/inhalt/die-top-5-der-versteckten-tierischen-stoffe-lebensmitteln (abgerufen am 04.04.2026)

[15]: „Kann Spuren von Milch und Ei enthalten“ – trotzdem vegan? – ProVeg, 14.06.2018. https://proveg.org/de/news/kann-spuren-von-milch-und-ei-enthalten-trotzdem-vegan (abgerufen am 20.04.2026)

[16]: ProVeg-Position, Spuren tierischer Substanzen in vegan/vegetarisch ausgelobten Lebensmitteln, Juli 2019. https://proveg.com/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/07/20190725_ProVeg_PP_Spurenkennzeichnung.pdf (abgerufen am 20.04.2026)

[17]: Ist vegane Schokolade wirklich „vegan“? – Lach, Daniel; Straub, Sina; Kielkopf, Dorothee; Priesnitz, Lisa; Barthmann, Michaela, o. D.. https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=2&ID=4165&Pdf=No&lang=DE (abgerufen am 01.05.2026)

[18]: Woraus besteht vegane Schokolade? – Jalall D’or, 08.05.2024. https://www.jalalldor.de/blog/woraus-besteht-vegane-schokolade (abgerufen am 01.05.2026)

[19]: FAIRTRADE-Kakao – FAIRTRADE Österreich, 08/2024, S.4. https://www.fairtrade.net/content/dam/fairtrade/fairtrade-austria/mach-mit/FAIRTRADE-Kakao.pdf (abgerufen am 01.05.2026)

[20]: Magazin der Veganen Gesellschaft Österreich, Nr. 45, 1/2026, S. 26.

[21]: Allgemeine Informationen – V-Label, o. D.. https://www.v-label.com/at/allgemeine-informationen/ (abgerufen am 08.05.2026)

[22]: V-Label: das Europäische Siegel für vegetarische und vegane Produkte – Johanna Wehrmann, 26.01.2023. https://utopia.de/siegel/v-label/ (abgerufen am 08.05.2026)

[23]: Vegan food and allergens – Food Standards Agency, 04.03.2024. https://www.food.gov.uk/safety-hygiene/vegan-food-and-allergens (abgerufen am 16.05.2026)

[24]: M. Greger; G. Stone (2020): HOW NOT TO DIE. Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen. S. 269–270, 367–369, 11. deutsche Auflage, Narayana Verlag.

[25]: Lebensmittel. Diese Angaben gehören aufs Etikett – Arbeiterkammer Wien, Juli 2020. https://wien.arbeiterkammer.at/service/broschueren/konsument/WEB_Lebensmittel_Etikett_rg.pdf (abgerufen am 24.05.2026)

[26]: Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2011 – Europäische Union. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32011R1169#d1e2174-1-1 (abgerufen am 24.05.2026)

Screenshots

[S1]: Ausschnitt der Produktseite der „EZA Schokolade Companera Honig“, Produktbild – Spar, o. D.. https://www.spar.at/produktwelt/eza-schokolade-companera-honig-p5538713 (abgerufen am 05.06.2026)

[S2]: Ausschnitt der Produktseite der „EZA Schokolade Companera Honig“, Zutaten – Spar, o. D.. https://www.spar.at/produktwelt/eza-schokolade-companera-honig-p5538713 (abgerufen am 05.06.2026)

[S3]: Ausschnitt der Startseite – vegane Schoki, o. D. https://vegane-schoki.de/ (abgerufen am 08.03.2026)

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